Jahrbuch

Jahrbuch für Tod und Gesellschaft / Annual Review of Death and Society

Jg. 1/Heft 1 erscheint 2022 im Verlag Beltz-Juventa (Weinheim/Basel).

 

Geschäftsführende Herausgeber:

Dr. Thorsten Benkel (Univ. Passau)

Matthias Meitzler M.A. (Univ. Passau)

 

Redaktion:

Dr. Ursula Engelfried-Rave (Univ. Bonn)

Dr. Ekkehard Coenen (Bauhaus-Univ. Weimar)

Dr. Melanie Pierburg (Univ. Hildesheim)

Prof. Dr. Miriam Sitter (Univ. Osnabrück)

Dr. Michaela Thönnes (Univ. Zürich)

 

Assistenz der Herausgeber:

Leonie Schmickler B.A. (Univ. Passau)

 

Das Jahrbuch für Tod und Gesellschaft gibt Publikationen eine Heimat, die sich aus einer so­zio­­lo­gischen Perspektive bzw. aus der Sicht benachbarter Disziplinen mit Phänomenen des Ster­bens, des Todes und der Trauer befassen. Empirische Beiträge sind ebenso willkommen wie theo­­retische Auseinander­set­zun­­gen. Ziel des Jahrbuches ist die Weiterentwicklung der gegen­­­wär­tigen thanato(sozio)logischen Er­kennt­nislage und die nationale wie internationale Vernetzung auf hohem wissen­schaft­lichen Niveau.

In der Beschäftigung mit dem Lebensende findet die Soziologie längst zu eigenen theoretischen und metho­dologischen Erkenntnissen, die das Thema aus der Umklammerung der Medizin und der Natur­wis­senschaften, aber auch der Theologie und der Religionswissenschaften herauslöst. Das Jahrbuch will auf Basis der (überwiegend bereits bestehenden) Kooperationen mit füh­ren­den deutschsprachigen und ausgewiesenen internationalen Expert*innen Studien veröffent­lichen, die die gesamte Bandbreite der Fundamente, Arbeitsweisen und Erkenntnis­mög­lich­keiten der Tha­­na­tosoziologie abbilden und kritisch beleuchten. Es soll dem regelmäßigen und kon­tinuierlichen Austausch dienen und neuen Einsichten eine öffentlichkeitswirksame Platt­form bieten. Nicht zuletzt soll mit dem Jahr­­buch die soziologische Position innerhalb der Todes­­­­forschung gestärkt sowie die Thanato­so­ziologie innerhalb des sozialwissen­schaft­lichen Betriebs sichtbarer werden.

Das Jahrbuch ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Arbeitskreises Thanatologie, der seit 2018 meh­re­re Tagungen und Workshops veranstaltet und diverse thanatologische Publikatio­nen vorgelegt hat. Her­ausgegeben an der Universität Passau mit redaktionellen Mitgliedern an den Universitäten Bonn, Hildesheim, Osnabrück, Weimar und Zürich, wird das Jahrbuch durch folgenden Wissen­schaftlichen Bei­rat unterstützt: Cle­mens Albrecht (Bonn), Ronald Hitzler (Dortmund), Hubert Knoblauch (Berlin), Thomas Klie (Rostock), Gesa Lindemann (Olden­burg), Werner Schneider (Augsburg), Ursula Streck­eisen (Bern) und Tony Walter (Bath).

Den Inhalt des Jahrbuches bilden wissenschaftliche Aufsätze in deutscher bzw. in englischer Sprache. Diese werden nach einem doppelblinden Peer-Review-Verfahren begutachtet. Ferner wird es Buch­be­­­sprech­ungen, Tagungsberichte, Stellungnahmen und Vorstellungen klassischer Werke geben. Lang­fris­tig ge­plant sind Interviews mit be­kann­­ten Akteur*innen im thana­to­lo­gi­schen Forschungs­be­reich sowie ein ›Forum‹, das aktuelle Artikel, darauf bezogene Ge­gen­posi­tio­nen und Repliken auf diese Positionen zu­sammenstellt.

Beiträge zum Spannungsfeld von Sterben, Tod und Trauer im Sinne der vorliegenden Dar­stel­lung sind will­kommen! Interessierte Auto­r*in­nen können fertige Beiträge bzw., falls gewünscht, gerne zunächst ein etwa 2,5-sei­ti­ges Abstract einreichen. Auf Basis der Ab­stracts entscheidet die Redaktion binnen circa vier Wochen, welche Vorschläge für das Jahrbuch in Frage kommen und ausformuliert werden kön­nen. Die fertigen Texte (bis 45.000 Zeichen) werden im Peer-Review-Verfahren begut­ach­tet. Für Abstracts, Beiträge und Kor­res­­pon­denz:

tod-gesellschaft@uni-passau.de