Entwicklungsstationen des Arbeitskreises Thanatologie

25. und 26. Mai 2018 

An der Universität Passau findet die Tagung »Körper – Wissen – Tod. Sozialwissenschaftliche Zugänge zwischen Lebenswelt und Transzendenz« statt, die mit namhaften Referenten (u.a. Ronald Hitzler, Hubert Knoblauch und Werner Schneider) aufwartet und einige der Mitglieder des späteren AK erstmals zusammenbringt.

25. September 2018 

Im Rahmen des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Göttingen formiert sich eine kleine Gruppe thanatologisch Interessierter, die sich in Passau kennengelernt hatte, und diskutiert, wie sich die separaten Forschungsinteressen verbinden lassen.

05. und 06. Juli 2019

Wiederum in Passau wird die Tagung »Rituale der Transformation. Zur Kultur der Bestattung in der individualisierten Moderne« abgehalten, die erneut Mitglieder des sich zunehmend verdichtenden AK mit Fachkolleg*innen und Vertreter*innen aus dem Bereich der Bestattungspraxis versammelt.

10. und 11. September 2019 

Der »1. Thanatologische Methodenworkshop« findet an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Die Mitglieder des zu diesem Zeitpunkt als informelle Gruppe konstituierten AK treten in fruchtbare Diskussionen über Theorien, Methoden und Forschungspraxen im thanatologischen Feld ein und legen fest, sich künftig mindestens halbjährlich in Workshopveranstaltungen zu treffen.

11. und 12. März 2020 

An der Universität Bonn wird der »2. Thanatologische Methodenworkshop« veranstaltet, kurz bevor die Corona-Pandemie das Land – und damit auch die Präsenz-Veranstaltungen des AK – zeitweilig zum Erliegen bringt. Der für September 2020 angesetzte »3. Thanatologische Methodenworkshop« muss verschoben und kann auch im Frühjahr 2021 nicht abgehalten werden.

Sommer, Herbst und Winter 2020/2021

Über die Pandemie hinweg trifft der AK regelmäßig in Online-Sessions zusammen und erarbeitet dabei zwei wesentliche Wegmarken: die Institutionalisierung des AK als offizieller Bereich der Sektion »Wissenssoziologie« innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und die Publikation eines ab 2022 erscheinenden »Jahrbuchs für Tod und Gesellschaft«, welches als erstes deutschsprachiges Periodikum zur sozialwissenschaftlichen Erforschung von Sterben, Tod und Trauer fungieren wird. Erste gemeinsame Publikationen von AK-Mitgliedern werden vorbereitet.

11. und 12. März 2021

Die Jahrestagung des Arbeitskreises »Gedächtnis – Erinnern – Vergessen« findet nicht, wie geplant, an der Universität Passau, sondern virtuell statt. Unter der Überschrift »Sterblichkeit und Erinnerung. Soziale Gedächtnisse am Lebensende« präsentieren die Mitglieder des AK und weitere Interessierte empirische wie theoretische Studien zum Verhältnis von Tod und Gedenken. Auf dem Buchmarkt erscheint, als Kooperationswerk des AK und weiterer Autor*innen, der Sammelband »Wissenssoziologie des Todes«.

24. und 25. September 2021 

Mit einjähriger Verspätung trifft sich der AK erneut in Präsenz und veranstaltet an der Universität Hildesheim den »3. Thanatologischen Methodenworkshop« zum Thema »Subjektivität im Forschungsprozess«.