Entwicklungsstationen des Arbeitskreises

28. Oktober 2022

In Berlin führt der Arbeitskreis eine öffentliche Veranstaltung zu »Materialität und Präsenz« durch, die zugleich der Vorstellung von Ergebnissen des Forschungsprojektes »Artefakt und Erinnerung« (Benkel/Klie) dient. Thematisiert wird die Bedeutung von Objekten bei der Trauerbewältigung. Als Location fungiert das Evangelische Kirchenforum. Die angrenzte Krypta der Parochialkirche durfte im Rahmen der Veranstaltung besichtigt werden.

26. bis 30. September 2022

Der Arbeitskreis veranstaltet im Rahmen des 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Bielefeld eine Unterveranstaltung zu »Neuordnungen und Polarisierungen des Sterbens«.

24. und 25. März 2022

Die an der TU Berlin geplante Tagung »Wissenskulturen des Todes« muss aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation im Onlineformat durchgeführt werden. Mit Hubert Knoblauch wird der Eröffnungsvortrag von einem Headliner der allerersten Veranstaltung (in Passau 2018) gehalten. Die Tagung dient insbesondere der Vorstellung des just erschienenen ersten Bandes des »Jahrbuchs für Tod und Gesellschaft«.

24. und 25. September 2021 

Mit einjähriger Verspätung trifft sich der AK erneut in Präsenz und veranstaltet an der Universität Hildesheim den »3. Thanatologischen Methodenworkshop« zum Thema »Subjektivität im Forschungsprozess«.

11. und 12. März 2021

Die Jahrestagung des Arbeitskreises »Gedächtnis – Erinnern – Vergessen« findet nicht, wie geplant, an der Universität Passau, sondern virtuell statt. Unter der Überschrift »Sterblichkeit und Erinnerung. Soziale Gedächtnisse am Lebensende« präsentieren die Mitglieder des AK und weitere Interessierte empirische wie theoretische Studien zum Verhältnis von Tod und Gedenken. Auf dem Buchmarkt erscheint, als Kooperationswerk des AK und weiterer Autor*innen, der Sammelband »Wissenssoziologie des Todes«.

Sommer, Herbst und Winter 2020/2021

Über die Pandemie hinweg trifft der AK regelmäßig in Online-Sessions zusammen und erarbeitet dabei zwei wesentliche Wegmarken: die Institutionalisierung des AK als offizieller Bereich der Sektion »Wissenssoziologie« innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und die Publikation eines ab 2022 erscheinenden »Jahrbuchs für Tod und Gesellschaft«, welches als erstes deutschsprachiges Periodikum zur sozialwissenschaftlichen Erforschung von Sterben, Tod und Trauer fungieren wird. Erste gemeinsame Publikationen von AK-Mitgliedern werden vorbereitet.

11. und 12. März 2020 

An der Universität Bonn wird der »2. Thanatologische Methodenworkshop« veranstaltet, kurz bevor die Corona-Pandemie das Land – und damit auch die Präsenz-Veranstaltungen des AK – zeitweilig zum Erliegen bringt. Der für September 2020 angesetzte »3. Thanatologische Methodenworkshop« muss verschoben und kann auch im Frühjahr 2021 nicht abgehalten werden.

31. Januar 2020 

Im Evangelischen Kirchenforum Berlin findet im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt „Materialität und Erinnerung“ (eine interdisziplinäre Kooperation zwischen den Universität Rostock – Praktische Theologie – und Passau – Soziologie) die von Thorsten Benkel und Thomas Klie organisierte Veranstaltung „Erinnerung als Objekt“ statt, in welcher die sozialwissenschaftliche Thanatologie mit theologischen und insbesondere materialitätsbezogenen Facetten verbunden und einem Publikum vorgestellt, dass auch aus Praktiker:innen besteht.

10. und 11. September 2019 

Der »1. Thanatologische Methodenworkshop« findet an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Die Mitglieder des zu diesem Zeitpunkt als informelle Gruppe konstituierten AK treten in fruchtbare Diskussionen über Theorien, Methoden und Forschungspraxen im thanatologischen Feld ein und legen fest, sich künftig mindestens halbjährlich in Workshopveranstaltungen zu treffen.

05. und 06. Juli 2019

Wiederum in Passau wird die Tagung »Rituale der Transformation. Zur Kultur der Bestattung in der individualisierten Moderne« abgehalten, die erneut Mitglieder des sich zunehmend verdichtenden AK mit Fachkolleg*innen und Vertreter*innen aus dem Bereich der Bestattungspraxis versammelt.

25. September 2018 

Im Rahmen des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Göttingen formiert sich eine kleine Gruppe thanatologisch Interessierter, die sich in Passau kennengelernt hatte, und diskutiert, wie sich die separaten Forschungsinteressen verbinden lassen.

25. und 26. Mai 2018 

An der Universität Passau findet die Tagung »Körper – Wissen – Tod. Sozialwissenschaftliche Zugänge zwischen Lebenswelt und Transzendenz« statt, die mit namhaften Referenten (u.a. Ronald Hitzler, Hubert Knoblauch und Werner Schneider) aufwartet und einige der Mitglieder des späteren AK erstmals zusammenbringt.

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